Ein Hund um Wald. Vorsicht: hier lauern Zecken.

BfT: Ganzjähriger Schutz vor Zecken wichtig

Zecken sind hart im Nehmen. Mühelos trotzen sie Kälte, Regen und Sturm. Daher sind sie nicht nur im Frühjahr und Sommer draußen anzutreffen. Zeckenaktivität ist das ganze Jahr über möglich. Darauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) hin.

Das Gefährliche: Hat eine Zecke durch eine frühere Blutmahlzeit Viren oder Bakterien aufgenommen, kann sie diese an Hund und Mensch weitergeben. Zecken in Deutschland sind unter anderem Überträger der Borreliose und Babesiose – Erkrankungen, die für den Hund im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein können.

Der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) e.V. rät Hundehaltern daher zu einem ganzjährigen Schutz bei ihren Vierbeinern. Dieser besteht aus drei Säulen:

  • Zecken schnell entfernen, da Krankheiten erst übertragen werden, wenn die Zecke länger Blut saugt.
  • Zeckenabweisende Mittel einsetzen, wie Spot-on-Präparate, Sprays oder Kautabletten.
  • Hunde gegen Borreliose impfen.

Die Impfung gegen Borreliose wird bereits von 22 Prozent der deutschen Hundehalter eingesetzt, wie eine Umfrage des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. ergab. Sie kann Welpen ab einem Alter von 12 Wochen verabreicht werden. Ist der Hund im Welpenalter oder danach grundimmunisiert worden, ist einmal jährlich eine Wiederholungsimpfung nötig, um einen andauernden Schutz zu gewährleisten.