Ein Hund am Strand. Auch im Urlaub sollte an den Zeckenschutz gedacht werden.

Borreliose im Ausland: Auch vor Reisen an den Impfschutz denken!

Endlich beginnt sie wieder: die Urlaubszeit. Die reiselustigen Deutschen zieht es gemeinsam mit ihrem Vierbeiner zum Natururlaub nach Skandinavien, zum Wandern in die Alpen oder zum Entspannen in den Süden. Doch Vorsicht: Sommerzeit ist Zeckenzeit!

Besonders betroffen: Die Alpenregion

Gerade die Lyme-Borreliose ist weltweit verbreitet und in Europa die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. Für die meisten europäischen Regionen wird angenommen, dass zwischen 10 und 20 Prozent der Zecken mit Borreliose infiziert sind. In Ländern wie Österreich und Schweiz, die bei Wanderern und Hundebesitzern gleichermaßen beliebt sind, ist es sogar jede dritte Zecke. Laut aktuellen Meldungen hat der kalte Winter zudem zu einem Anstieg der Zeckenpopulation geführt. Demnach halfen die kalten Monate den Zecken dabei, Energie zu sparen und so munter im Frühjahr aktiv zu werden.

Vorsorge für Hunde ist der beste Schutz

Wer einen Naturaufenthalt in diesen Ländern plant und seinen Hund vor der Gefahr durch die Blutsauger schützen will, sollte den Impfstatus gegen Borreliose überprüfen. Hat Ihr Hund noch keinen Impfschutz, lässt sich dieser mit zwei Impfungen im Abstand von 3-5 Wochen aufbauen. Danach muss regelmäßig aufgefrischt werden. Liegt die letzte Impfung mehr als ein Jahr zurück, lässt die Schutzwirkung nach. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Tierarzt über den für Ihr Tier individuell angemessenen Schutz.

Neben der Borreliose-Impfung sollten Sie jedoch auf Zeckenmittel nicht verzichten. In Mittelmeer-Ländern empfiehlt sich ein repellierendes Mittel, das zugleich Stechmücken fernhält. Und nach jedem Aufenthalt in der Natur gilt für Hund und Halter: gründlich absuchen! Mit diesen drei Maßnahmen sinkt die Gefahr durch Zecken im Urlaub erheblich.